Stiftsbibliothek

Einzigartige Handschriften

Einzigartige Handschriften, die über 1000 Jahre alt sind: Die Stiftsbibliothek ist ein kulturhistorisches Gedächtnis der Schweiz. Die «Freunde» haben zu den Sanierungskosten von 6,3 Mio Franken einen erheblichen Teil beigetragen.

Die Geschichte der Stiftsbibliothek ist unlösbar mit der Geschichte des Klosters verbunden, ja, die Bibliothek ist geradezu ein Spiegel seines geistigen Lebens. Das Auf und Ab der Klostergeschichte spiegelt sich in den Beständen der Bibliothek. Es ist erstaunlich, dass heute noch ein so reicher historischer Bestand vorhanden ist, trotz aller Schicksalsschläge und Heimsuchungen, die das Kloster und seine Bibliothek trafen, wie Plünderungen, Feuersbrünste oder auch die Unachtsamkeit der Mönche gegenüber dem kulturellen Erbe der eigenen Vergangenheit. Wie viel im Lauf der Jahrhunderte an Handschriften und Drucken verloren ging, lässt sich nicht genau ermitteln.

Zum Bestand der Stiftsbibliothek gehören heute ca. 1200 Handschriften (davon ca. 580 vor 1500), 1100 Inkunabeln und Frühdrucke (bis 1520) sowie 230 000 gedruckte Bände des 16.–20. Jahrhunderts. Ungefähr 130 laufende Zeitschriften bieten die jeweils neuesten Forschungsergebnisse aus den verschiedensten Wissensgebieten.